Frage des Anspruchs

Fotos: T. Pfahl

Wenn der Veranstalter der Techno-Classica, die SIHA, verkündet, dass auch bei der 24. Auflage der Messe vom 21. bis 25. März „sehr gute Verkaufsabschlüsse auf hohem Preisniveau“ zu verzeichnen waren, dann wird das in erster Linie die Händler freuen, weniger die (interessierten) Käufer. Weiterhin spricht man immerhin von einer „exzellenten Stimmung beim internationalen Fachhandel“.

Für die weniger gut betuchte Klientel entwickelt sich die Veranstaltung in der Messe Essen so allerdings immer mehr zum Museum, in dem man sich unerreichbare Traumwagen lediglich ansieht. Nichtsdestotrotz finden sich insbesondere auf den Freigeländen die günstigeren Old- und vor allem Youngtimer. Aber wer zur Techno-Classica kommt, weiß ohnehin, was ihn erwartet. Ihren Ruf festigt die „Weltmesse“ seit mittlerweile 24 Jahren.

Bunte Mischung in Halle 12

Mini selber trat an bewährter Stelle auf und stellte sein diesjähriges Engagement unter das Thema „Kit-Cars“. Midas, Coupé und Cabrio stellten so die Verbindung zu den angenehm unauffällig dazwischen platzierten Neuwagen her. Die Dutch Mini People, Mini & Mini Cooper Klassiker Deutschland, der Mini Club Hungary sowie der Mini Club München 1980 unterstützten BMW bei ihrem diesjährigen Auftritt.

Direkt nebenan, in Halle 11, waren mit Mengers, Mini Mania sowie dem Mini- und dem Morris-Minor-Register gleich weitere kompetente Ansprechpartner rund um das Kultauto zu finden. Ansonsten fanden sich bei den Händlern oder der British Car Trophy natürlich wieder einige einzelne Exemplare, diverse Anbieter von Teilen und Accessoires boten weiteren „Stoff“ für Mini-Fans. Ansonsten bestimmten wieder einmal Porsche und Mercedes das Bild, obwohl in deren Heimat Stuttgart zeitgleich die „Retro Classics“ über die Bühne ging.

Hoher Stellenwert für Oldie-Liebhaber

Gerade deswegen wird man wohl auch nicht müde, den Stellenwert der Techno-Classica für die Oldtimer-Szene zu unterstreichen: „Unseren Anspruch, weltweit führende Messe für den Klassik-Sektor zu sein, haben wir deutlich unterstrichen“, so SIHA- Geschäftsführer Anton L. Franssen angesichts der Zahl von 180000 Besuchern. Die kämen verstärkt aus dem Ausland, und zwar selbst aus Australien, Russland und China.

Franz Graf zu Ortenburg, AvD-Vizepräsident bringt es markenübergreifend auf den Punkt: “Die Techno-Classica ist das wichtigste Forum, das gesamte Spektrum klassischer Mobilität darzustellen und so einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung des Kulturgutes Automobil zu leisten.“

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