Youngtimer Vestival 2012

Fotos: D. Fourcade, T. Pfahl

Wenn höhere Mächte ein Herz für Youngtimer beweisen, dann bleibt niemand daheim! Nichts zu sehen war beim Youngtimer Vestival von den berüchtigten Regenwolken der vergangenen Jahre. Rund 30 Grad luden Autofreunde aus nah und fern ins westfälische Herten ein. Wofür schönes Wetter gut ist, zeigt sich dann auch bei der Besucherzahl: 2.900 Fahrzeuge der Baujahre 1992 und älter bedeuten einen eindrucksvollen Rekord!

Das Youngtimer Vestival erarbeitet sich nach und nach einen Kult-Status. Projektleiter Jochen Wleklik von der Hertener Event-Agentur project concept GmbH sagt: „Viele Besucher sind schon am Samstag angereist, haben bei Freunden oder im Hotel übernachtet.“ Am Sonntagmorgen begann der Run auf die besten Stellplätze zeitig: Bereits um 7 Uhr wurden erste Fahrzeuge in Geländenähe gesichtet; um 9 Uhr herrschte längst reges Treiben auf dem Platz.

Die Autos stammten auch 2012 aus dem gesamten Bundesgebiet und aus den Nachbarländern, etwa aus Belgien und den Niederlanden, aber auch aus der Schweiz und Österreich. Die bunte Fahrzeugpalette gefiel den vielen „Fußgängern“, die zu Tausenden den Bilderbuch-Sonntag im Hertener Süden verbrachten. Alle Hände voll zu tun hatte auch die Fachjury, die über den ganzen Tag die besten Autos in 26 Kategorien ermittelte.

„Wir hatten viel mehr Bewerbungen als im Vorjahr. Offenbar bleiben gerade die guten Autos bei Regen im Stall. Insgesamt war ein sehr hohes Niveau an starken Fahrzeugen vor Ort und die Entscheidungen in vielen Kategorien sind dementsprechend eng ausgefallen“, sagte Fach-Redakteur und Jury-Mitglied Thomas Pfahl. Drei Sonderpokale wurden verteilt: In der Kategorie „Best of Show“ gewann Uwe Wolf mit einem Opel Kadett C Coupé; bei den „Crazy Cars“ siegte Jan-Niklas Jansen mit dem eigenwilligen Umbau eines VW Käfer von 1979; in der Kategorie „Zeitreise“ gewann – wie sollte es anders sein – ein DeLorean in Besitz von Harald Lattner.

Das Rahmenprogramm beim Youngtimer Vestival fiel 2012 wieder einmal durch seine Familienfreundlichkeit auf. Neben der beliebten „Bimmelbahn“ und der Hüpfburg freuten sich die Kleinen diesmal darüber, einen Youngtimer bemalen zu dürfen. Auch die Großen hatten eine Menge Spaß. Die informativen Führungen über das traditionsbeladene Zechengelände, organisiert vom Tourismusbüro Herten, lockten die Besucher in Scharen an. Die Biergärten erfreuten sich bei strahlendem Sonnenschein großer Beliebtheit und auch die Wurst vom Grill fand reichlich Interessenten.

Begleitet wurde der Tag im Schatten der imposanten Bergerhalden von den Klängen der Live-Band „Charing Cross“. „Darauf haben wir vier Jahre lang gewartet“, resümierte Jochen Wleklik mit einem Blick Richtung Himmel: „Die Veranstaltung hat jetzt einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht – und das lockt in Kombination mit dem tollen Wetter die Menschen nach Herten!“

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