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80er Mini Van 1000

80er Mini Van 1000

Streben im Innenraum

Motorrraum

Fotos: Peter Schulz

Der Mini bietet zu wenig Raum? Darüber kann Remko van Dongen nur lachen. Zum einen verfügt sein Van durchaus über genug Ladekapazität für den etwas größeren Einkauf, zum anderen ist selbst im Vorderwagen Platz genug für 150 Pferdchen.

Remko gehört zu den niederländischen "Mini Asfalt Vreters". Der Name klingt schon so, als würde er gerne mal den Asphalt aufreißen. Davon konnte er 2002 – zumindest mit seinem Van – allerdings nur träumen. Denn damals stand lediglich die leere, soeben erworbene Karosserie des 1980er Modells in der Garage, daneben lagen ein paar Einzelteile. Mehr brauchte er aber auch nicht, denn alles weitere erforderte sowieso eine Menge Eigeninitiative.

Bleiben wir erst einmal bei der äußeren Hülle des Mini: Die erhielt selbstgebaute Verbreiterungen und Schürzen, die somit perfekt aufeinander abgestimmt werden konnten. Die markanten Rücklichter kamen nicht wieder aufs Blech, statt dessen arbeitete der 27-Jährige die runden Leuchten eines Chevrolet ein. Vorne erhellen H4-Scheinwerfer den Weg, für den Blick nach hinten gab es sportliche Spiegel. Doch der Clou des Karosserie-Umbaus ist zweifellos die Flip-Front: Nur die Stoßstange bleibt an ihrem Platz, wenn Remko den Rest des Vorderwagens hochklappt. Die Optik des Kastenwagens ist verdammt cool geworden – nicht zuletzt aufgrund der neuen Farbe: “Cool Blue”!

Darunter wird es dann nicht minder interessant: Zunächst mal reckt sich ein üppiger Kompressor dem Betrachter entgegen. Er setzt einen A+-Motor mächtig unter Druck. Keine Frage, dass Remko das 1293-ccm-Aggragat entsprechend aufgerüstet hat: Pleuel, Öl- und Benzinpumpe, 44er Vergaser sowie die Ventile stammen vom Metro Turbo. Die Pipercross-Phase2-Nockenwelle steuert den Gasfluss, während die Aldon-Zündung eine möglichst punktgenaue Verbrennung ermöglicht. Ein Ladeluftkühler hält die Temperaturen der komprimierten Luft im Zaum; das Blow-off-Ventil aus dem Hause Forge sorgt dafür, dass der Druck im System nicht zu hoch wird. In der Summe kommen so 150 PS zusammen, die sich über den Maniflow-LCB-Auspuff mit dem Playmini-Doppelrohr-Endstück lautstark bemerkbar machen.

Um diese Leistung zu verarbeiten, musste natürlich schon etwas Racing-Technik her: Remkos Kupplungssystem hat sich schon im Rallyesport bewährt, dazu gab es ein geradverzahntes Getriebe und das robustere Cross-Pin-Differenzial von Tran-X. Echte Fans erkennen den Umbau schon am Klang: Während herkömmliche Getriebe ihren Dienst in der Regel eher unauffällig verrichten, "singen" geradverzahnte regelrecht. Auch das Fahrwerk stimmte der "Van-Sinnige" auf die neuen Verhältnisse ab.

Die komplette Story gibt´s in der MINISCENE 04/2008!

Von: Thomas Pfahl

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