Erfolgreiches Erstlingswerk: 87er Mini

Superlites mit Conti-Bereifung

Ueberrollbuegel im Innenraum

11-Zoll-Mountney-Lenkrad

Motorraum

Eigenbau-Anlage

Fotos: Thomas Pfahl

Mit seinem leuchtenden Orange zog der Mini von Bart Boumans im “Go for Gold!”- Areal die Blicke auf sich. Doch es war nicht nur die Farbe, die die Jury in Friedrichshafen überzeugte: Dieses Auto hat Gold verdient!

Mit seinen 19 Lenzen gehörete Bart Boumans damals sicherlich zu den jüngeren Mini-Fahrern. Um so erstaunlicher ist es, dass er sich sein Auto schon vor fünf Jahren zulegte. Am 9. April 2004 übernahm er den damals 17-jährigen Wagen. Und der war in einem erbarmungswürdigen Zustand: “Eigentlich reihte sich hier Loch an Loch”, blickt er zurück. Aber egal, er hatte ja Zeit und tatkräftige Helfer. Erste Tuning-Erfahrungen hatte er bereits an seinem Moped sammeln können, aber darauf gehen wir an dieser Stelle mal nicht näher ein…

Fast jeden Abend verschwand der Schüler aus Landgraaf in der Garage, auch die Samstage nutzte er zum Wiederaufbau seines ersten Autos. Sein Vater stand ihm mit Rat und Tat zur Seite, insbesondere bei den umfangreichen Schweißarbeiten. Denn sein erstes vierrädriges Projekt sollte ordentlich gemacht werden.

Der Mini wurde komplett zerlegt und von Grund auf restauriert. Bei Limora in Aachen zählte Bart schnell zu den Stammkunden – zwei Jahre lang gingen immer wieder neue Bestellungen und Anfragen ein. Bald war die Karosserie wieder fit. Ein Zeemax-Bodykit lag bereits parat und wurde unauffällig verschraubt. “Wir könnten das Auto problemlos wieder in den Originalzustand zurückversetzen”, erklärte Papa Boumans der Jury des europäischen Tuning-Awards “Go for Gold!”.

Mehr noch: Beim Lackieren wurden nicht nur die vielleicht etwas versteckten Ecken und Winkel mit berücksichtigt – vielmehr nebelte man beim Care Schaderservice in Maastricht auch den Unterboden mit ein. “Die Farbe ist eine eigene Mischung”, erzählt Bart stolz, “die Zusammensetzung ist genau festgehalten, so dass wir bei Reparaturen oder Umbauten den gleichen
Ton wiederherstellen können. ”Einige Akzente auf dem orangefarbenen Effektlack setzen die diversen Chromteile: Wischer, Wasch düsen, Spiegel, Griffe und natürlich der Grill strahlen mit dem stolzen Besitzer um die Wette.

Als besondere Highlights sieht der Niederländer die Klarglas-Scheinwerfer sowie Rückleuchten im Lexus-Style an Der mit Schürzen und Schwellerleisten angedeutete Racelook setzt sich im Innenraum fort. Unter der Frontscheibe macht sich das beliebte Innocenti-Cockpit breit, in dem Veglia-Instrumente ihren Platz gefunden haben; Fahrer und Beifahrer sitzen in “Rallye”-Schalensitzen von Sparco. Ein elf Zoll großes Mountney-Lenkrad und der Quickshift-Schaltknauf unterstreichen das beim Mini bekanntlich schon serienmäßige Fahrvergnügen.

Zur Sicherheit – und weil‘s gut aussieht – hat Bart zusätzlich noch einen Überrollbügel montiert, für den wiederum die Rückbank weichen musste. Da der Dachhimmel beim Kauf nur noch in Fetzen vorhanden war, wurde ein neuer besorgt. Auch Türverkleidungen und Teppich ließ Bart komplett neu anfertigen. Der Race-Style sollte jetzt allerdings nicht so konsequent durchgezogen werden, dass ein HiFi-System überflüssig wäre. Vielmehr kommen in diesem Auto eine ganze Reihe der beliebten Komponenten zum Einsatz: angefangen von der Headunit bis zum Subwoofer aus Sonys “Xplod”-Reihe, die wiederum mit einer Endstufe und den Lautsprechern von Boschmann kombiniert wurden.

Von: Thomas Pfahl

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