Fortsetzung folgt...

2006er Cooper S Works GP Heckansicht

Ganz in weiß präsentiert sich der Works GP in der zweiten Umbauphase

Cockpit

Alpinweiß und KArbon veredeln auch das Cockpit

Ab Werk ein Zweisitzer

Der Works GP ist ab Werk ein Zweisitzer, Fotos: Peter Schulz

Keine Frage: an Ideen mangelt es Guido Bulla überhaupt nicht. Und an den Möglichkeiten, diese umzusetzen schon mal gar nicht. Denn wer baut schon einen Works GP so um, dass er kaum noch als Original zu erkennen ist? Ganz in Weiß und somit quasi inkognito präsentiert sich das Sondermodell dieses Mal -  wenn da nicht die "0727" auf dem Dach stünde...

Nein, um einen Jet aus der Boeing-Flotte handelt es sich hier nicht - obwohl man diese "727" durchaus als Tiefflieger bezeichnen könnte. Das Cooper-S-Sondermodell ist schließlich schon ab Werk mit fast allem ausgestattet, was leistungshungrigen Mini-Fahrern Spaß macht. Und einer der lediglich 2000 Mal gefertigten Works GP sollte es für Guido sein. Mit der ersten Umbauphase hatte er es bereits in die MINISCENE geschafft, aber das Interesse an seinem Auto ist nach wie vor groß - und zwar von allen Seiten, wie der Infokasten auf diesen Seiten beweist! Seit dem Juli 2006 - damals hatte Guido das Auto bekommen - verändert sich dieser Mini eigentlich ständig. Die erste Phase war noch geprägt von vielen Details im Carbon-Look und einer kräftigen Tieferlegung. Dank des JCW-Fahrwerks mit gestauchten Federn und gekürzten Dämpfern senkt sich der Wagen nach wie vor um zehn Zentimeter ab und lässt die 8 x 18-Zoll-Räder weit in die Radhäuser eintauchen. Das "Seeker"-Design von Work soll übrigens demnächst durch dreiteilige BBS-Magnesium-Räder ersetzt werden. Ob Guido die 205/35er Toyo-Bereifung dann übernehmen kann oder auch hier aufrüstet, wird sich noch zeigen.

Ansonsten setzt der Recklinghäuser auf das JCW-Programm innen, außen und unter dem Blech. Die Liste der Works-Produkte reicht demnach von der Auspuffanlage über die Bremsen bis zu den Fussmatten und Carbon-Teilen im Innenraum (Cockpit, Schalthebel). Apropos Carbon - die markante Optik des leichten Materials spielte von Anfang an eine große Rolle an und in diesem Projekt. Zunächst reichte Guido in erster Linie der Look, den er per Folie auf diversen Einzelteilen (Waschdüsen, Spiegelarme, Lufteinlass) anbrachte. Nach und nach rüstet er allerdings mittlerweile auf Echtcarbon um. Das eröffnet ihm für die Zukunft natürlich viele neue Möglichkeiten, nicht nur in Sachen Leistungsgewicht...

In bewährter Form hingegen präsentiert sich der polierte Alu-Käfig von Wiechers mit Kreuz und H-Strebe, der sich zusätzlich zu der ursprünglichen Heckstrebe im Innenraum breit macht. Auf den Recaro-Pole-Position-Sitzen prangt die eingestickte "0727" - das ist übrigens die individuelle Seriennummer des limitierten Works GP. Damit wäre auch dieses Rätsel gelöst...

Die komplette Story gibt´s in der MINISCENE 01/2009!

Von: Thomas Pfahl

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