Heavy Metal

72er British Leyland Clubman Heckansicht

Das große Heck weiß zu gefallen

BF-Torino-Sitze

BF-Torino-Sitze geben sportlichen Halt

1275er mit Vergaser

Ein 1275er mit Vergaser treibt den Estate an, Fotos: Dieter Debo

Der vielzitierten "Liebe zum alten Blech" kommt in diesem Falle eine ganz besondere Bedeutung zu. Der Clubman von Annabell und Markus Rieger überzeugt durch sein massives Erscheinungsbild - klein und stämmig steht das 72er Modell auf dem Asphalt.

Die britischen Autos haben es Markus Rieger angetan, und so engagiert er sich nicht nur in der Oldtimer-IG Kevelaer, sondern auch im MG Drivers und MG Car Club. Eines seiner Projekte ist im Hause British Leyland entstanden: dieser 72er Clubman nämlich. Zwei Vorbesitzer waren mit dem kultigen Kombi unterwegs, ehe er zu den Riegers kam. "Es war ein Zufallsfund", berichtet Markus vom Erwerb des damals "rostschutzgrauen" Kombis. Um einigermaßen fit in die Zukunft zu gehen, war eine Restauration durch Markus und seinen Vater mit ihrer Firma "Rieger-ClassiX" also unumgänglich. Und die sollte so umfassend wie möglich werden.

Jetzt kommen die persönlichen Befindlichkeiten ins Spiel: "Wenn wir schon von den notwendigen Blecharbeiten sprechen, dann sollte auch echtes Metall verbaut werden!" Und so sind die Radlaufverbreiterungen keine angespachtelten Kunststoffbögen. Die ursprünglichen Kanten wurden vielmehr herausgetrennt und durch die Spezial-Radläufe von Rieger-ClassiX ersetzt - aus Blech, versteht sich. Auch die äußeren Türschweller sind keine Plastik- oder Gfk-Ersatzteile, sondern eigens angefertigte Bleche. Weiter geht es mit den berühmt-berüchtigten Dreiecken in den vorderen Kotflügeln: die rostgefährdeten Stoßkanten sind verschwunden, die Einzelteile wurden glatt miteinander verschweißt. Das sollte es dann aber - bis auf ein paar notwendige Reparaturen - an Karosseriearbeiten auch gewesen sein. Annabell und Markus lieben es puristisch, selbst wenn der blau-grüne Flip-Flop-Lack vielleicht nicht ganz authentisch ist.

Das markante Gesicht des Clubman werten zudem zwei Starlight-Fernscheinwerfer auf. Kenner werfen einen Blick unter das nicht minder typische Estate-Heck mit den zwei seitlich angeschlagenen Türen: Unter der linken Stoßstangenecke recken sich die Doppelendrohre keck ins Freie. Sie bilden den Abschluß einer eigens angefertigten Singlebumper-Anlage im 2-Zoll-Durchmesser. Sie geleitet die Abgase eines 1275er Motors nach draußen. HIF-44-Vergaser, elektrische Pierburg-Benzinpumpe und ein K&N-Luftfilter halten den Vierylinder auf Trab. Das Triebwerk kam übrigens auf Annabells Wunsch in den Vorderwagen. Der Clubman wurde immerhin für sie aufgebaut, und der Originalmotor war ihr schlicht zu schwach auf der Brust. Da war sie von ihrem bisherigen Mini anderes gewohnt! Also legten sich die Riegers einen Totalschaden zu, dessen 1,3-Liter-Einspritzer für den Einsatz im aktuellen Projekt umgerüstet wurde.

Die komplette Story gibt´s in der MINISCENE 01/2009!

Von: Thomas Pfahl

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