"Hikkes" Happy-End

96er Silverbullet

Von wegen Alltagswagen - im Winter wird der Silverbullet eingemottet

1.3-Liter-Motor leistet etwa 80 PS

Der 1.3-Liter leistet etwa 80 PS

Vogelaugenahorn-Furnier

Vogelaugenahorn-Furnier gehört zur Sonderausstattung beim Silverbullet, Fotos: Peter Schulz

Heike kennen die meistens unter dem Namen “Hikke“. Hikke ist die Frau von Arne - und der wiederum ist seit langem Mini-Fan, -Fahrer und -Schrauber. Dass seine Gemahlin heute auch einen Mini fährt, ist aber eher Zufall. Denn was mit der nervigen Suche nach einem Alltagsauto begann, endete für Hikke mit einem “Happy-End“.

Nicht, dass der Mini kein geeignetes Alltagsauto wäre - aber es tut schon weh, den kleinen Briten bei Matsch und Salz durch schmutzige Innenstädte zu jagen. So sah das auf jeden Fall Hikke: Einen Mini hätte sie ja schon gerne gehabt, aber eben als reines Sommer-Fahrzeug. Letztendlich entschied sich die 39-Jährige aber doch für den 96er. Wobei es sich dabei nicht um ein Standard-Modell, sondern um einen seltenen Silverbullet handelt. Schuld am Kauf waren unter anderem ihr Mann Arne und der damalige Besitzer des Engländers, Thomas Gaspers. „Er hatte den Mini schon sehr gut hergerichtet, so konnte Hikke ihn vorerst als Winterwagen nutzen“, weiß Arne. Sogar Leder-Recaros mit Sitzheizung waren schon verbaut. Damit es Heike nicht nur schön warm hat, sondern auch schick und sportlich unterwegs ist, baute ihr Mann nach und nach AVO-Dämpfer, Hilos, einstellbare Zugstreben sowie ein Negativ-Kit an der Hinterachse ein. Und wie es der Zufall will, kamen die beiden auch noch an einen Satz Revolution-Felgen in 13 Zoll - perfekt, um die Silverbullet-Kunststoff-Verbreiterungen zu füllen. „Die haben wir einem Poloschrauber für kleines Geld abgekauft“, lacht Arne. Der VW-Schrauber war mit den Lochkreisen wohl etwas durcheinander gekommen und froh darüber, den Fehlkauf wieder loszuwerden.
Und was gehört noch zu einem Alltagswagen? Richtig! Guter Ton. Für den sorgt das JVC-Radio, das die Klänge über ein Rainbow-Dreiwegesystem und die Next-Vierkanal-Endstufe verteilt. Die vorderen Lautsprecher sind in extra angefertigte Doorboards eingelassen. „Dafür musste ich ewig herumtelefonieren und teuer waren sie auch, aber es hat sich gelohnt“, freut sich Arne. Die Seitenverkleidungen mit Vorrichtung für 16,5-Millimeter-Lautsprecher waren ursprünglich für den Show-Mini von JBL gedacht. Nur auf speziellen Wunsch hin wurde noch ein weiterer Satz gefertigt.
Nun, wo der Silverbullet nahezu perfekt war, meinte es das Schicksal schlecht mit Fahrerin und Gefährt: ein anderer Verkehrsteilnehmer rummste der Angestellten nach einem Jahr Fahrspaß ins Heck. Aber Thomas, der ehemalige Besitzer, richtete das Blech wieder und so konnte munter weitergefahren werden.

Die komplette Story gibt´s in der MINISCENE 01/2008!


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Von: Anna Matuschek

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